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Günstige Salonsoftware im Vergleich

Software für ein Kosmetikstudio oder eine Behandlungspraxis kostet heute zwischen null und 25 Euro im Monat. Die Preisfrage ist damit weitgehend erledigt — die eigentlichen Unterschiede liegen woanders. In dieser Rubrik vergleichen wir günstige und kostenlose Lösungen für Terminbuchung, Erinnerungen, Anzahlungen und Kundenverwaltung entlang von drei Fragen: Wodurch finanziert sich ein Gratistarif, ab welchem Volumen kippt die Rechnung, und was passiert mit Ihren Daten, wenn Sie wechseln wollen?

Was ein Gratistarif wirklich kostet

Niemand verschenkt Software. Wer nichts zahlt, zahlt auf einem von drei Wegen — und alle drei greifen ausgerechnet dann, wenn der Kalender voll wird.

Mengenlimits. Ein Gratistarif deckelt Buchungen oder Kundenzahl. Bei zwei Terminen am Tag ist ein Limit von 40 Buchungen nach gut drei Wochen erreicht.

Transaktionsgebühren. Der Kalender ist frei, das Kassieren nicht. Dieser Posten wächst mit Ihrem Umsatz und ist der einzige, der Ihren Erfolg bestraft.

Fehlende Funktionen. Anzahlungen und Mehr-Personen-Kalender stehen oft erst im höheren Tarif — also genau die Funktionen, die Geld einbringen.

Worauf es ankommt

FunktionWas sie konkret bringtPriorität
Online-Buchung rund um die UhrTermine entstehen abends, ohne RückrufUnverzichtbar
Automatische ErinnerungenWeniger Ausfälle — rechnet sich am schnellstenUnverzichtbar
Anzahlungen und AusfallgebührenSchützen lange BehandlungenHoch ab einer Stunde
Kundenprofil mit VerlaufVorlieben und Unverträglichkeiten wiederfindenHoch
Preis pro MitarbeiterEntscheidet die Kosten beim WachsenHoch im Team
DatenexportOhne ihn gehören Ihnen Ihre Daten faktisch nichtUnverzichtbar

Wo Sie anfangen

Beginnen Sie mit unserem Vergleich der günstigen Software für Kosmetiksalons. Der Beitrag rechnet zuerst vor, was Terminausfälle jährlich kosten, ordnet die Gratistarife von Goldie, Reservio, EasyWeek und Square ein, zeigt den Punkt, an dem ein Bezahltarif günstiger wird — und erklärt, warum für Praxen mit Behandlungsnotizen ganz andere Regeln gelten als für ein Nagelstudio.

Die weiteren Beiträge behandeln die Bausteine einzeln: Erinnerungen, Anzahlungen, Bewertungen, Mehr-Personen-Kalender und die Anforderungen an Heilberufe.

Häufig gestellte Fragen

Ist kostenlos eine schlechte Wahl?

Nein, am Anfang ist es die richtige. Teuer wird es mit steigendem Volumen: Dann übersteigen Transaktionsgebühren oder der erzwungene Tarifwechsel den Preis eines kleinen Abos. Der Kipppunkt lässt sich ausrechnen.

Reicht ein normaler Online-Kalender?

Für Zeitfenster ja. Behandlungen mit unterschiedlicher Dauer, Anzahlungen und Kundenhistorie kennt er nicht. Was Sie am Abo sparen, zahlen Sie in Verwaltungszeit zurück.

Gelten für eine Praxis andere Anforderungen?

Ja, sobald Behandlungsnotizen entstehen. Das sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO, bei therapeutischen Berufen kommt die Schweigepflicht nach § 203 StGB hinzu. Dieses Kriterium wiegt schwerer als jeder Preisunterschied.

Günstige Software für Kosmetiksalons: Was Gratistarife wirklich kosten

Günstige Software für Kosmetiksalons: kostenlose Tarife im Vergleich, ab wann sie teuer werden und was Praxen bei Gesundheitsdaten zusätzlich beachten müssen.